
Mein Mann wachte morgens um 6:30 wieder auf und merkte kurz darauf, dass die Autobatterie (wohl vom Wohnwagen) leergezogen wurde und versuchte das Auto zum Laufen zu bekommen. Nach dieser Information war ich dann auf einen Schlag auch hellwach.
Zum Glück konnten wir den Pannendienst rufen. Bis dahin war das Kind wach und wir alle angezogen. Frühstück gabs keins aber ich huschte noch schnell mit Kind zum Bergsee, neben dem wir geschlafen hatten und machte ein paar Bilder von den schneebedeckten Bergen. Wie schön! Da der Motor laufen sollte, damit die Batterie wieder voll wurde, mussten wir los.
Wir fuhren bei wunderschönem Ausblick eine Serpentinenstraße hinunter, bewunderten Wasserfälle und Tunnel. Fuhren durch Dörfer und kamen gegen 12:30 auf dem Campingplatz in Cremia an. Unser Stellplatz ist direkt am Comer See. Dann verstauten wir das Gepäck im Wohnwagen und das Kind lief zum Wasser und kam mit unseren Freunden, die ein Haus 100 m weg haben, wieder zurück. Die Kinder spielten den ganzen restlichen Tag am Wasser oder im Haus der Freunde (unter anderem mit einem Gewürzstreuer voll Kurkuma - danke!) und hatten ihren Spaß beim Putzen der Dachterrasse. Mein Mann legte sich erstmal hin, er war ja die ganze Zeit gefahren und hatte wenig geschlafen. Wir aßen zusammen und wir Frauen quatschten über unser Leben.
Abends kam unser Kind nochmal unter die Dusche und wir gingen am Strand spazieren. Nachts gabs nochmal einen sehr lauten Regenguss mit Hagel als wir uns gerade hingelegt hatten.