Der Plan war dann, zum Cape Wrath zu fahren, leider war der vermeidliche Weg auf der Karte durch eine mini Faehrstrecke getrennt. Also enschieden wir uns dagegen. Dafuer zielten wir den Leuchtturm von Stoer an. Dorthin fuhren wir auf schmalen windigen Straesschen, an denen hin und wieder eine Ausbuchtung als "Passing Place" kam, damit man an entgegenkommenden Fahrzeugen vorbeikommt. Dabei sahen wir absolut atemberaubende Stellen Erde, Weiten ohne Menschenseele, Schafe ueber Schafe, gruene Huegel, blaue Wasser, weisse Straende... Die Strasse zum Leuchtturm wurde dann (wir konntens kaum glauben) noch schmaeler.
Ich stieg aus dem Auto und kaempfte gegen den Regen und Wind, um ein Foto zu machen. Leider sponn gerade die Kamera und die letzten Bilder waren alle kaputt. Darum holte ich mir an dem kleinen Imbiss als Belohnung einen Tee und Kuchen. Und voila: der Himmel klarte auf, und ich konnte doch noch ein schoenes Foto machen.
Weiter gings ueber Ministrassen in hoher Geschwindigkeit um enge unuebersichtliche Kurven und noch unuebersichtlichere Kuppen um unsere Faehre in Ullapool noch zu erwischen.
Auf der Faehre fuhren wir fuer einen kleinen Preis 2 3/4h nach Stornoway auf den auesseren Hebriden.
Dort uebernachteten wir im "
Laxdale Holiday Park" in einem Bunkhouse (d.h. Zimmer mit Stockbetten, in diesem Fall 4). Holten uns eine Pizza im Dorf und hatten beim Abendessen noch eine nette Unterhaltung mit Wienern.