Wir gaben das Ziel ins Navi ein, und es fuehrte uns eine sehr eigenartige Strasse, aber solche "Schleichwege" sind wir ja schon gewoehnt. Aber als dann tiefe Loecher voller Wasser in der Strasse waren, und die Steigung auf Geroell um die 12 Grad annahm, wurde ich doch unsicherer. Als wir dann am Ende der Strasse ankamen, war da nur ein Bauernhof. Der Hund war etwas ungehalten und der Bauer kam auf uns zu mit einer grossen Pfanne in der Hand. Ich kam mir wirklich komisch vor, als wir ihn nach den Wasserfaellen fragten. Er schaute auch ein bissen verdutzt, meinte dann aber wir koennten entweder in die Stadt zurueckfahren, und dem Schild Richtung Golfplatz folgen, oder ueber seinen Zaun klettern und ueber die Wiesen hinlaufen. Hinzufuegte er dann noch, dass wir da halt auf die Schafe und Kuehe aufpassen muessten. Ich muss zugeben, ich ueberlegte mir den Vorschlag, das aber so geregnet hatte, liesen wirs lieber bleiben. Der Bauer meinte noch, dass wir unserem Auto ja eine ganz schoene Fahrt zugemutet haetten, weil es an beiden Seiten voll vom Spritzwasser der Pfuetzen auf dem Weg war.
Nach den Anweisungen des Bauers fanden wir den Wasserfall dann auch. Dank des Regens wars ein wirklich interessanter Anblick.
Danach fuhren wir zu einer Fledermaushoehle, aber dank der ungenauen Beschreibung fanden wir sie leider nicht. Unterwegs sah ich aber ein paar Rehe am Wegesrand weiden.
Dann fuhren wir zurueck, und ich las mein Buch zuende.