Samstag, 15. Juni 2019
Heute nacht habe ich ganz schlecht geschlafen. Mir war teilweise super heiß und dann wieder super kalt. Morgens haben wir wieder ausgiebig gefrühstückt. Dann haben wir uns auf den Weg nach Menaggio gemacht, um dort ein bisschen zu bummeln.
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Freitag, 14. Juni 2019
Heute waren wir noch ein bisschen in Sorge um das Kind unserer Freunde. Wir sind gegen Mittag nochmal in den Bioladen gefahren um einzukaufen. Auf dem Weg sind wir noch in einem größeren Supermarkt einkaufen gegangen. Ich habe dann noch ein paar Samen gekauft für Melonen und sie gleich eingetopft.
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Donnerstag, 13. Juni 2019
Dienstag, 11. Juni 2019
Der laute Regen gestern Nacht war Hagel. Ein paar der Wohnmobile um uns herum haben wohl ziemliche Blessuren abbekomen, aber sowohl unser Auto als auch unser Wohnwagen sind schon so alt, da fiel uns nix Neues mehr auf 
Morgens wurden wir am Wohnwagen von meiner Freundin und deren Kind abgeholt. Wir frühstückten und die Kinder spielten draußen. Begehrtestes Spielzeug war der Fisch, der durch Einwurf von 1€ hin und her wackelte. Zum Glück hat das Kind eigenes Geld.
"Einkaufen" vollständig lesen
Montag, 10. Juni 2019

Mein Mann wachte morgens um 6:30 wieder auf und merkte kurz darauf, dass die Autobatterie (wohl vom Wohnwagen) leergezogen wurde und versuchte das Auto zum Laufen zu bekommen. Nach dieser Information war ich dann auf einen Schlag auch hellwach.
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Samstag, 8. Juni 2019
Morgens haben wir noch unseren Wohnwagen fertig gepackt und dann gings los zum Zwischenstopp nach Stuttgart, mit Kind auf den Vegan Street Day. Der war wie jedes Jahr wundervoll! Wetter war auch perfekt: schön warm aber bewölkt.
"Vegan Street Day" vollständig lesen
Montag, 5. September 2016
So, jetzt sind wir wieder daheim, das Wohnmobil ist ausgeräumt, die Wohnung voll mit Zeug und v.a. dreckiger Wäsche. Und Ruut gewöhnt sich so langsam wieder ein.
Wir haben den Urlaub wirklich genossen und unser Kind hat vielleicht nicht viele Erinnerungen aber sicher viele neue Verknüpfungen im Hirn mitgenommen. Es hat sehr viel Nähe von seinen Eltern bekommen und hat in nur einem Monat riesen Fortschritte gemacht. Und wir haben Ruut nochmal ganz anders kennenlernen dürfen.
Donnerstag, 1. September 2016
Nach dem Frühstück neben der Baustelle einer Riesenkita entschieden wir uns, auch in Deutschland Sightseeing zu betreiben und zum Pfahlbaumuseum (welches uns schon vor Jahren wärmstens ans Herz gelegt wurde) zu fahren. Von Konstanz aus ist es am sinnvollsten über die Fähre zu erreichen.
Auf der Fähre Meersburg haben wir einen LKW gesehen, dessen Umweltfreundliches Logistik Unternehmen für eine vegane Lebensweise wirbt. Ich genoß die Fahrt sehr, v.a. weil man so schön am Wasser sein konnte, nur durch ein Seil getrennt. Leider hat Ruut die ganze Fahrt verschlafen.
Im Pfahlbaumuseum machten wir erst die 3D Führung mit, zuerst waren alle etwas verwirrt, weil wir nicht ganz verstanden, was das alles sollte, aber dann überzeugte die Vorstellung. Danach erklärte eine Führerin kurz, wie die Pfähle gefunden wurden, wie die Häuser rekonstruiert wurden, und dass die Originale aus der Stein- und Bronzezeit stammten.
Immer wieder sahen wir einen Zeppelin mit Europaparkwerbung über uns.
Wir schauten uns alles genau an und Ruut hatte auch viel Spaß. Leider so viel, dass eine der Führerinnen uns mehrfach ermahnte, dass wir unser Kind ruhig halten sollten. Interessant für einen Ort, der sich "kinderfreundlich" nennt. Wir verspeisten unsere belegten Brote und lauschten einer der anderen Führerinnen (die kein Problem mit unserem fröhlichen Kind hatte). Ich wollte wissen, ob es wirklich so viel Fleisch gab, in der Steinzeit. Sie meinte, in der Altsteinzeit waren die Menschen noch nicht seßhaft und damit mussten schon die Kleinsten jagen. Es wurde an Pflanzlichem gegessen, was gefunden und getragen werden konnte. Erst in der Jungsteinzeit fingen die Menschen an, Ackerbau zu betreiben.
Wir lernten auch, dass ein Haus für die Sendung mit der Maus gebaut wurde. Am meisten interessierten mich aber die Bilder der Mütter und wie sie ihre Kinder trugen. Dabei waren sehr interesste Tragetuchkonstruktionen. Dann sahen wir noch das Dorf dass für eine Leben-sie-in-der-Steinzeit Fernsehserie errichtet wurde. Dort gab es auch einen Barfußpfad, über den mein Mann (leider mit schlafendem Kind) und ich liefen.
Danach fuhren wir weiter auf einen Campingplatz auf dem wir das Wochenende mit Freunden und deren Kindern verbrachten.
Mittwoch, 31. August 2016
Morgens während mein Mann packte, ging ich mit Ruut auf den kleinen Spielplatz, neben dem auch das Schwimmbecken war. Leider war es hier zu kalt zum Plantschen  Aber anstatt sich für die Spielgeräte zu interessieren, war die Dusche am spannendsten.
Dann fuhren wir gegen Mittag von Basel Richtung Bodensee am Rhein entlang nach Konstanz und haben eine gute Freundin von uns besucht. Wir sind ins vegane Bistro Sol gegangen und haben großartig gegessen. Dann haben wir den Abend gemeinsam auf dem Sofa verbracht und sind SEHR spät schlafen gegangen.
Dienstag, 30. August 2016
Morgens nach dem Aufstehen und Frühstücken sind wir wieder zu unseren Freunden gefahren. Nach einer Weile sind wir dann in den Schützenmattpark gefahren (unterwegs haben wir in der Markthalle noch im Bioladen etwas Proviant gekauft).
Im Schützenmattpark haben wir eine Hängematte aufgehängt und Ruut hat mit dem Wasser gespielt (exakt hier). Dann sind wir wieder zu unseren Freunden nach Hause und haben gekocht, haben noch ein bisschen Zeit mit dem Freund verbracht, nachdem er von der Arbeit heimkam und dann hat er uns wieder heimgefahren.
Montag, 29. August 2016
Morgens fuhren wir mit der Tram zu unseren Freunden (die Tageskarte ist in der Gasttaxe von 3,50 CHF pro Tag mit drin). Leider musste der Mann arbeiten, aber Mama und Baby waren zuhause. Sie war mit einer Freundin und deren Kind zu einem Besuch im Zoo Basel eingeladen, also gingen wir mit.
Ich habe nicht das Gefühl, dass Ruut wirklich verstaden hat, was passiert. Ich jedenfalls glaube, dass Tiere nicht hinter Gitter gehören, und mir ist es lieber, wenn Ruut die Tiere auch wirklich hautnah erleben kann. Zoo oder Fernsehen macht glaub bei so einem kleinen Kind keinen Unterschied (für die Tiere natürlich schon).
Dafür hatte Ruut einen Riesenspaß den Kinderwagen des anderen Kindes zu schieben (ohne Kind drin) und auf alle Barrieren zu klettern. Dafür wurde dann auch zick-zack im Tragetuch eingeschlafen
Wir verabschiedeten uns von der anderen Mutter und blieben noch eine Weile. Wir haben ja keine Jahreskarte und zusammen 22 CHF Eintritt gezahlt (50% Ermäßigung, auch wegen der Gasttaxe).
Wir gingen zum Aquarium und ich lernte, dass Piranhas einen viel schlechteren Ruf haben, als sie eigentlich sind. Es wurde noch nie ein Mensch getötet. Wir sahen Seepferdchen und Pinguine. Außerdem lernte ich, dass Boas und Pythons noch Fußstummel haben und Boas lebendgebärend sind.
Dann gingen wir noch ins Affenhaus und stillten unsere Kinder. Ich beobachtete die kleinen Schimpasen und dann wurden wir freundlich darauf hingewisen, dass der Zoo jetzt schließt.
Wir fuhren mit der Tram zurück zu unseren Freunden nach Hause und ich kochte uns etwas. Wir unterhielten uns, bis der Ehemann nach Hause kam und nachdem Ruut und das andere Baby eindeutige Signale fürs Bett gegeben hatten fuhr uns unser Freund freundlicherweise auf den Campingplatz (mit seinem Tesla), Ruut im Kindersitz seines Kindes.
Sonntag, 28. August 2016
Morgens half Ruut meinem Mann beim Abbauen. Wir verstauten wieder alles fahrtsicher und ich ging mit Ruut nochmal auf den Spielplatz, während mein Mann Brauchwasser, etc. entsorgte.
Wir sind ca. 420 km in 4,5h gefahren und Ruut hat die ganze Zeit entweder geschlafen oder interessiert aus dem Fenster geschaut. Dabei brav am Fläschchen genuckelt oder Maisflips gegessen. Wir wollten keine Pause machen, damit wir von unseren Freunden in Basel noch so viel wie möglich haben.
Wir kamen auf dem Campingplatz Camping Waldhort an. Unsere Freunde kamen mit ihrer kleinen Tochter und wir aßen erstmal was. Die Kinder wurden gefüttert und wir machten noch einen kleinen Spaziergang am Fluß entlang.
Samstag, 27. August 2016
Wir packten wieder Baguette mit veganem Käse, Trinken und Essen für Ruut ein und fuhren mit dem Bus nach Lyon. Diesmal wollten wir uns per Telefon vergewissern, dass der Artisans du Monde Vieux Lyon auch offen hat. Leider ging zwar jemand ans Telefon, aber wohl ohne Englischkenntnisse. Darum versuchten wir unser Glück erneut. Diesmal war er tatsächlich offen und wir kauften ein paar Lebensmittel und ich ein tolles Top ein. Dazu gabs noch 3 faire und v.a. kalte Limonaden.
Ich wollte Ruut unbedingt noch die Astronomische Uhr in der Kathedrale von Lyon zeigen. Außerdem wollte ich mir noch eine Marienkerze mitnehmen. Dafür musste ich in die Sakrestei und danach fragen. Der Küster konnte sogar ein paar Worte Deutsch, aber da Ruut keine Lust mehr auf Kirche hatte, mussten wir schnell wieder gehen.
Wir machten uns auf den Weg in den großen Park: Parc de la Tête d’or (Park des goldenen Kopfes). Dort gibt es einen botanischen Garten und Tiere zum Anschauen. Da Ruut schon schlief, setzten wir uns einfach auf eine Bank im Schatten und legten das Kind auf dem Tragetuch neben uns. Dann aßen wir unser Baguette.
Als Ruut wieder aufwachte gingen wir Entenkucken und durch den Park stiefeln. Neben uns war wohl ein Jungesellingenabschied und die Mädels wurden auch fleißig von dem Kind bestaunt. Wir alle genossen das schöne Wetter und ließen es uns gut gehen. Dann gingen wir noch mit Ruut auf einen Spielplatz und ein paar der Tiere anschauen.
Dann fanden wir noch ein paar Attraktionen für Kinder: ein Kasperletheater, ein Stand an dem man Entenfischen konnte und eine Art Pferderennen, wo die Kiner im Wagen saßen und das "Pferd" vor sich lenken mussten und dabei Radfahren.
Wir liefen noch ein bisschen in der Hitze durch den botanischen Garten und wollten dann zum veganen Burgerladen, aber soweit ich die französische Anrufbeantworteransage verstand, hatten sie nicht offen. Also fuhren wir zum veganen Laden. Leider hatte der Sommerferien (und keine Webseite, auf der wir das hätten nachlesen können). Dann gings halt wieder zurück zum Campingplatz. Wir fuhren mit einer selbstfahrenden Bahn. D.h. ich konnte mich ganz vorn hinstellen und rausschauen, um endlich mal zu sehen, was der Fahrer so sieht.
Auf dem Campingplatz angekommen, machten wir Abendessen und gingen wieder Baden. Wir hatten alle einen Riesenspaß, bis Ruut irgendwann aus dem Becken ausstieg, ausrutschte und sich die Lippe aufschlug. Aber der kleine Schatz beruhigte sich schnell wieder.
Freitag, 26. August 2016
Morgens stiefelte Ruut zu den italienischen Nachbarn, die zwei Hunde hatten, und bespaßte die ganze Familie. Die Hunde wurden von allen Seiten angeschaut aber nicht wirklich gestreichelt. Der eine Hund fand das nicht ganz so spannend und flüchtete immer wieder ins Wohnmobil, wohin Ruut ihm dann immer wieder gefolgt ist. Zum Glück hat sich die Familie über mein neugieriges Kind gefreut und sich nicht gestört gefühlt.
Gestern hatten wir uns an der Rezeption Baguette bestellt, und nochmal extra versichert, dass es vegan ist. Das haben wir dann mit leckerem veganen Käse, den wir noch aus Pegli haben, belegt, haben Trinken und Essen auch für Ruut eingepackt und sind mit dem Bus nach Lyon gefahren. Ruut hat während der Bus- und Metrofahrt wieder die ganzen anderen Mitfahrer belustigt. Ich mache mir immer Sorgen dass das aufgeweckte Kind alle nervt, aber eigentlich sind immer alle total fröhlich, wenn sie das Kind strahlen und quietschvergnügt sehen.
Zuerst sind wir zur Kathedrale von Lyon. Ich habe mich dort richtig wohl gefühlt, es war wirklich schön ruhig und eine entspannte Atmosphäre (kann aber teilweise daran gelegen haben, dass mein Mann mit Ruut draußen geblieben ist). Mir hat die Astronomische Uhr sehr gefallen, aber auch die Marienstatue.
Dann sind wir zum Weltladen Artisans du Monde Vieux Lyon, aber der hatte laut Öffnungszeiten Mittagspause und sollte erst in kanpp einer Stunde wieder aufmachen. Also haben wir erstmal unsere Brote gegessen und dann sind wir durchs Touristenviertel gelaufen und haben uns alles angeschaut. Lyon ist wohl die Stadt des Kasperle. Wir waren am Musée Miniature et Cinéma, dort konnte man in der Vorhalle schon vieles Interessantes sehen. Aber wir entschieden uns dann dagegen die 9 Euro auszugeben. Nicht weil es uns nicht interessiert hätte, wir hatten Sorge, dass es Ruut zu langweilig wird, und wir wieder gehen müssen.
Wir sind um kurz nach 2 wieder zum Weltladen Artisans du Monde Vieux Lyon, aber obwohl wir dann nochmal rumgelaufen sind war er noch zu. Schade!
Dann sind wir mit der Zahnradbahn zur Basilika Notre-Dame de Fourvière gefahren. Diese Kirche war auch schön, aber irgendwie nicht so von der Atmosphäre wie die Kathedrale.
Von der Aussichtsplattform draußen bewunderten wir den Ausblick über Lyon. Dann liefen wir den Berg runter zum Rosengarten. Unterwegs machten wir Halt, aßen nochmal was und ließen Ruut ein bisschen rumspringen. Den Rosengarten fanden wir zwar, aber da waren keine blühenden Rosen. Auf dem weiteren Abstieg haben wir kleine Kunstwerke gesehen.
Da wir sowieso dran vorbeiliefen schauten wir nochmal nach dem Weltladen, aber der hatte immer noch zu.
Dann gingen wir zu einem veganen Cafe Against the Grain gefahren und dann gelaufen. Wir haben leckere Salate und Wraps gegessen. Leider war Ruut sehr unruhig.
Wir fuhren mit Metro und Bus zurück zum Campingplatz und da wir total durchgeschwitzt waren von dem heißen Tag, gingen wir zum Pool. Dort war sogar ein Babybecken mit nur ca. 10 cm Wassertiefe. Da hatte Ruut super viel Spaß. Dann gingen wir zusammen ins große Becken und plantschten auch da mit dem Kind im Wasser und es gefiel ihm wirklich sehr.
Den Nachtspaziergang machten wir über das sehr weitläufige Gelände.
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